Friedrich von Praun Christian Haldenwang Kupferstecher Die Jenischen In Vorbereitung Kontakt

Meine Dissertation ist 1997 im Kunstgeschichtlichen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt als Band XIV der Reihe Frankfurter Fundamente der Kunstgeschichte erschienen. Sie stellt auf über 1100 Seiten und mehr als 400 teils farbigen Abbildungen Leben und Schaffen des Kupferstechers Christian Haldenwang vor.


(ISBN 3-923813-13-0)

Das Werk kann über mich bezogen werden. Es kostet jetzt nur noch 24,90 Euro zuzüglich Versandkosten. Neben dem Vertrieb in der Bundesrepublik wurden diverse Exemplare nach Österreich, in die Schweiz und selbst nach USA verkauft. 

Fast eine kleine Sensation: Herrn Dr. Peter Güss, profunder Kenner der Durlacher Stadtgeschichte, ist es gelungen, die Verortung des Geburtshauses von Christian Haldenwang zweifelsfrei nachzuweisen. Auf dem Türsturz des Hauses Marstallstrasse 8 (heutige "Traube") sind die Jahreszahl 1709 und die Initialen FS (Friedrich Schuster) und BS (seine Frau) auszumachen. Das Pfundbuch von 1716 nennt Schuster als "Bader: Neue Behausung samt Badstuben." 1742 erwähnt das Pfundbuch Christians Vater "Johann Haldenwang als Bader ... im Badhaus". Nachdem die Durlacher Goethestrasse bereits 1938 nach dem Kupferstecher umbenannt wurde, hat die FDP am 24.11.2015 im Durlacher Ortschaftsrat beantragt, für Haldenwang und den ebenfalls bekannten Christian Hengst, die beide im selben Haus geboren worden sind, eine entsprechende Erinnerungstafel anzubringen.

Adolf Schmid besprach die Dissertation unter dem Titel "C. Haldenwang", abgedruckt in: Die Ortenau, Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden, 79. Jahresband 1999, S. 667 f. Eine ausführliche Rezension von

Andreas Strobel druckte das Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel ab: 167. Jahrgang vom 28. Juli 2000, S. A 475-A 476. Es "... wird wohl vor allem den Spezialisten interessieren, der mit diesem Buch einen vorbildlichen Katalog zum deutschen Kupferstich um 1800 an die Hand bekommt." 

Unter http://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/biographien/haldenwang.de steht seit dem 26.2.2012 unter der Rubrik Karlsruher Porträts ein Artikel von Volker Steck (v. s.): "Christian Haldenwang, Kupferstecher". Dem Vernehmen nach soll der Beitrag in Kürz aktualisiert werden. Außerdem finden sich auf der privaten Seite http://ka.stadtwiki.net/Christian_Haldenwang weitere Hinweise zu dem Künstler, ebenso in: deutschsprachige Wikipedia zum Thema "Christian Haldenwang" sowie in: Publikationen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.  

Aufgrund meiner Arbeit über den Kupferstecher wirkte ich maßgeblich an dem Katalog der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, Band 3 mit, da Christian Haldenwang von 1796 bis Ende 1803 an der Chalcographischen Gesellschaft Dessau beschäftigt war: "... Waren nicht des ersten Bedürfnisses, sondern des Geschmacks und des Luxus. Zum 200. Gründungstag der Chalcographischen Gesellschaft Dessau", Hrsg. Norbert Michels, mit Beiträgen von Reinhard Alex, Thomas Besing, Ulla Dörner, Hasso von Haldenwang, Erhard Hirsch, Anne-Marie Link, Norbert Michels, Anne Peters, Anne Pollak, Christian Rümelin, Wolfgang Savelsberg und F. Carlo Schmid. Weimar 1996. (ISBN 3-7400-1021-5).